Warum den eigenen Footprint berechnen?

Der persönliche Footprint steht immer wieder in Kritik, weil durch diesen die Verantwortung auf die einzelne Person abgewälzt werden solle, wo doch eigentlich Industrie und Politik mehr tun sollten. Wir sehen im eigenen Footprint eine Lupe, mit der ihr besser einschätzen könnt, welche Alternativen es gibt, was ihr selbst beeinflussen könnt und wofür es größere Konzepte braucht.
Dabei unterscheiden wir zwischen dem Lebensstil, den ihr pflegt und wie konsumorientiert dieser ist, der Art der Fortbewegung, die ihr im Alltag wählt und der Nutzung von Energie, also Strom und Wärme.

Schnell werdet ihr feststellen, dass es an manchen Stellen durch persönliche Umstellungen Möglichkeiten zum Vermeiden von Treibhausgasen (CO2 und weiteren klimawirksamen Gasen) gibt, an anderen Stellen wird es euch schwerer fallen. Hier muss der gesellschaftliche Wandel stattfinden, den ihr dann konkret einfordern könnt. Bietet der ÖPNV zum Beispiel zu wenig Flexibilität, so dass ihr viel Auto fahren müsst? Persönlich könnt ihr Fahrgemeinschaften bilden, lokalpolitisch könnt ihr euch für eine Anpassung des Fahrplans einsetzen und gesamtgesellschaftlich könnt ihr die Verkehrswende hin zur E-Mobilität fordern, damit E-Autos bezahlbarer werden.

Die Erfolge könnt ihr als euren persönlichen Climate Handprint werten. Was das ist? Hier findet ihr weitere Informationen: climate-handprint.de